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Ratgeber

Einsatzplanung im Handwerksbetrieb: Auslastung statt Bauchgefühl

In vielen kleinen Betrieben plant der Chef im Kopf. Das geht gut, bis jemand krank wird, ein Notfall kommt oder der Chef selbst eine Woche fehlt. Diese Regeln helfen, die Planung aus dem Kopf aufs Papier oder in die Software zu holen.

Warum Bauchgefühl irgendwann nicht mehr reicht

Mit zwei Mitarbeitern weiß man, wer wo ist. Ab drei, vier Leuten, mehreren Baustellen und Kundendienst nebenher wird es eng. Typische Folgen sind doppelt vergebene Monteure, vergessene Termine und Kunden, die vergeblich warten.

Das Problem ist selten die Menge der Arbeit, sondern dass niemand außer dem Planer weiß, wie voll die Woche wirklich ist. Ein Plan, den alle sehen, löst das.

Fünf Regeln für die Wochenplanung

Diese Regeln funktionieren mit einer Tafel an der Wand genauso wie mit einer Software. Wichtig ist, dass sie jeder im Betrieb kennt.

  • ●Jeder Auftrag ist ein Termin, auch der kleine Kundendienst
  • ●Planen in Stunden, nicht nur in Tagen
  • ●Urlaub und Feiertage zuerst eintragen, dann Aufträge
  • ●Pro Tag einen Puffer für Notfälle lassen
  • ●Freitags die nächste Woche prüfen, nicht montags

Kapazität ehrlich rechnen

Ein Mitarbeiter mit 40 Stunden hat in einer Woche mit Feiertag nur 32. Wer zwei Tage Urlaub hat, nur 24. Klingt banal, wird aber oft vergessen. Plane deshalb zuerst die Abwesenheiten und rechne dann, was übrig bleibt.

Fahrzeiten gehören in die Planung. Ein Auftrag mit zwei Stunden Arbeit und einer Stunde Anfahrt bindet drei Stunden.

Wie Software dabei hilft

Eine Planungssoftware rechnet die Kapazität für dich, zieht Feiertage und Urlaub automatisch ab und warnt, wenn jemand doppelt verplant ist. Vor allem aber sieht jeder im Team seine eigenen Termine auf dem Handy, ohne anzurufen.

So hilft Betriebs-Buddy

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Häufige Fragen

Lohnt sich Planungssoftware schon für drei Mitarbeiter?+

Oft ja, weil schon ab drei Leuten Doppelbuchungen und vergessene Termine häufiger werden. Entscheidend ist, dass die Software einfach genug ist, dass alle sie nutzen.

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